Chinesen wollen keine Brille – und Zeiss profitiert

// 11. Dezember 2017 More

Ludwin Monz ist Brillenträger. Und er wirkt nicht so, als störe ihn das. Wie gut für den Vorstandsvorsitzenden des Medizintechnikherstellers Carl Zeiss Meditec aus Jena, dass in anderen Teilen der Welt eine Abneigung gegenüber klassischen Sehhilfen durchaus verbreitet zu sein scheint. Monz berichtete bei der Vorstellung der Geschäftszahlen für 2016/17 von „kulturellen Präferenzen“.

Für den größten Zeiss-Markt Asien bedeutet das: Immer mehr Menschen empfinden eine Brille als störend, entscheiden sich für eine Korrektur der Sehschärfe per Laser-Operation – und befeuern somit die Geschäfte des Unternehmens, das mit Geräten und Hilfsmitteln für die Augenheilkunde den Großteil seines Gesamtumsatzes von aktuell knapp 1,9 Milliarden Euro erzielt. Speziell in China und in Südkorea werde eine Brille von vielen Menschen mehr und mehr als störend empfunden, sagte Monz. Auch so sei ein Umsatzanstieg in Asien um mehr als 17 Prozent auf rund 450 Millionen Euro zu erklären.

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Category: Branche + Ideen, NoOV

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