Transitions Academy: Trendspotting

// 18. April 2018 More

Die in der New Yorker Unterhaltungs- und Modeszene angesagten Brillendesignerinnen Corianna und Brianna Dotson lancieren mit ihrem Label Coco & Breezy die neuen Farbdesigns

Im Februar lud Transitions rund eintausend Kunden zum internationalen Meeting nach Florida ein. Zum Kern der Veranstaltung gehörten ein Ausblick auf globale Branchentrends sowie die Präsentation einer neuen Imagekampagne und Positionierung der Marke für selbsttönende Brillengläser. Der neue Markenauftritt wird frischer, farbiger, modischer und spricht fortan auch eine jüngere Zielgruppe an.

Die Transitions Academy findet jährlich in den USA statt, der Inhaltsbogen spannt sich von Themen wie Marketing und Verkauf, über Trendinformationen bis zum Motivationstraining. Das „Get together“ versammelt Augenoptiker unabhängiger Fachgeschäfte, von Ketten und Labs vornehmlich aus Süd-, Mittel-, Nord-Amerika und Kanada. „Eine führende Marke zu sein bedeutet für uns, die Sehbedürfnisse der Verbraucher zu erkennen und zu verstehen und den augenoptischen Markt mit Visionen zu inspirieren, die das Sehen essenziell verbessern“, begrüßte Chrystel Barranger, Präsidentin von Essilor Photochromics and Transitions Optical, die Gäste. Unter ihnen auch Frank Walenda, Director Country Marketing Germany und Österreich von Essilor, der sich „beeindruckt von dem Format dieser mehrtägigen Veranstaltung“ zeigte.

Change: neue Kampagne, neue Zielgruppen

Mit einem neuen Markenauftritt präsentiert sich die Essilor Gruppe mit Transitions dem Markt. Die Ausrichtung der neuen Markenkampagne basiert auf den Ergebnissen einer Studie, nach der 87 Prozent der Brillenträger von sich sagen, dass ihre Augen lichtempfindlich sind. Mit frischen Bild- und Farbwelten vermittelt die Kampagne, wie sehr der Mensch das Licht benötigt – sie zeigt aber auch, welchen Risiken das Auge täglich ausgesetzt ist. Im Zentrum steht die Botschaft an die Endverbraucher: Dynamische Transitions-Brillengläser passen sich rasch veränderten Lichtverhältnissen an und bieten eine intelligente Lösung. Bei der Vorstellung der Kampagne habe er die Euphorie amerikanischer Kunden erlebt, resümiert Frank Walenda seine Eindrücke aus Florida. Dies lasse erahnen, warum das Geschäft mit phototropen Brillengläsern in den USA so gut läuft: Die Marktpenetration von Transitions liegt hier bei rund 20 Prozent, in Deutschland vergleichsweise bei 6 bis 7 Prozent.

Abweichend von der bisherigen Markenkommunikation richtet die neue Kampagne ihren Fokus nicht ausschließlich auf die gewohnten Kernzielgruppen 45, 50 plus, sondern ebenso auf die Altersgruppe der 25- bis 45-jährigen. Die möchte der Glasanbieter mit einem größeren Spektrum an modischen, trendigen Farben und mit stylischen Verspiegelungen wie dem „Flash to mirror“-Effekt erreichen, mit dem Ziel, das Transitions-Produktportfolio als interessante Alternative und Ergänzung zur klassischen Sonnenbrille zu etablieren. „Es geht darum zu zeigen, wie cool es heute ist, Brillengläser mit einem zeitgemäßen Modeappeal zu tragen und Individualität zum Ausdruck zu bringen.“ Dementsprechend präsentieren sich der gesamte Markenauftritt und die Bildwelten emotionaler, trendorientierter. Frank Walenda: „In Deutschland läuft die neue Kampagne im Juni an, Inhalte und Bildsprache werden aus den USA übernommen, natürlich mit der nötigen Adaption für den deutschen Markt.“ Abgestimmt auf die Zielgruppen wählte man die Kommunikationskanäle, die Kampagne wird Online und und in selektiven Print­medien lanciert.

Transitions Worldwide: In Florida wurde mit Chrystel Barringer (dritte von rechts) und Eric Piceau (rechts, außen) ein neues internationales Management vorgestellt

Als Link dient die internationale Transitions-Plattform, die deutschsprachige Unterseite wird aktuell auf die neue Kampagne abgestimmt. „Wir möchten genau messen können, wer uns folgt, wen wir abholen, welche Informationen in der Kommunikation für unsere Zielgruppen relevant sind. Für uns hat die Kampagne ihr Ziel erreicht, wenn der Kunde sich entschieden hat, bei teilnehmenden Augenoptikern einen Termin zu vereinbaren.“ Erstkontakt und Erstinformation erfolgen über digitale Anzeigen in den unterschiedlichen Kanälen, von Google über Facebook bis hin zu den Onlineseiten von Publikumszeitschriften. Videos werden zudem für den Einsatz am POS zur Verfügung gestellt. „Wir bauen die Kommunikation zwischen dem Endkunden und dem Augenoptiker seiner Wahl auf. Mit der Terminvereinbarung setzt ein Dialog ein, der von uns angestoßen wurde, aber der Absender bleibt der Augenoptiker. Er steht im Mittelpunkt, so wie bei der bereits im Mai startenden Varilux-Media-Kampagne.“

Heute. Morgen. Wegweiser für die Zukunft

Zum mehrtägigen Forum in Florida gehörte auch das Ausloten der Zukunft. Unter dem Motto „Tomorrow. Today. A Vision of what`s next“ wurden einschneidende Branchentrends analysiert. „Märkte befinden sich in einem Umbruch, eine Herausforderung wird sein, neue Zielgruppen zu erschließen.“ Walenda nennt das Beispiel der Kinder als Kunden. In den USA seien sie bereits eine wichtige Größe für phototrope Brillengläser. Gemeinsame Promotionsaktionen mit Augenoptikern, die sich an Kinder richten, seien in den USA eine Selbstverständlichkeit, hierzulande hingegen kaum vorstellbar. Auf dem Event in Orlando wurde insbesondere der Generationenwandel beleuchtet, das Kundenverhalten der Generation Z, der Millennials, und Gen X, der Baby Boomer. Dem Optiker Konzepte und Lösungen für die Aufgaben der Zukunft an die Hand geben – dafür sei die Transitions Academy eine geeignete Kommunikationsplattform, zog Frank Walenda eine positive Bilanz der Tage in Florida. „Wie das Format in den kommenden Jahren für den deutschen Markt adaptiert werden kann, wird aktuell geprüft.“

Von Angela Mrositzki

Fotos: Essilor

Category: Branche + Ideen

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