Rodenstock: Neue Strategie „Vision ‘22“

// 13. Dezember 2018 More

Präsentation der neuen Strategie in München. Foto: Rodenstock

 

Rodenstock, Deutschlands führender Anbieter von Brillengläsern und -fassungen, hat sich mit der Unternehmensstrategie „Vision ‘22“ neue Ziele gesetzt. Unter dem Motto „Focus to be leading“ wird sich das Unternehmen stärker auf seine Kernkompetenzen konzentrieren und seine Positionierung als der weltweit führende Experte für hochwertige Gleitsichtgläser ausbauen. Die neue Unternehmensstrategie wurde den Mitarbeitern von Rodenstock bei einer Veranstaltung in München vorgestellt.

„Mit der Strategie Vision ‘22 wollen wir uns in einem extrem kompetitiven Marktumfeld nachhaltig von Wettbewerbern abheben. Wir werden uns noch intensiver als bisher auf unsere besonderen Stärken konzentrieren, zum Beispiel im Bereich hochwertige Gleitsichtgläser. So sichern wir uns eine starke Position in einem Marktsegment mit einem enormen Wachstumspotential und bleiben die attraktivste Wahl für anspruchsvolle Augenoptiker“, sagt Oliver Kastalio, CEO der Rodenstock Group.

Rodenstock zählt bereits heute zu den führenden Herstellern von Gleitsichtgläsern. Daneben bietet das Münchner Traditionsunternehmen erfolgreich ein breites Spektrum an optischen Produkten und Leistungen an – von Messgeräten über Einstärkengläser bis hin zu Brillenfassungen und Marketingberatung.

 Umsatzziel von mehr als 500 Millionen Euro im Jahr 2022

Im Rahmen der neuen Unternehmensstrategie hat sich Rodenstock ein ambitioniertes Umsatzziel gesetzt. Bis 2022 soll der Umsatz auf mehr als 500 Millionen Euro steigen. Ausgehend von einem Umsatz von 416 Millionen Euro im Jahr 2017 entspricht dies einem Wachstum von gut 20 Prozent.

Dieses Umsatzziel soll durch vier strategische Eckpfeiler erreicht werden: eine effiziente Vertriebsstrategie mit internationaler Expansion, ein vollkommenes Markenportfolio, Digitalisierung und Individualisierung in der Herstellung sowie höchste Prozess-, Qualitäts- und Servicestandards.

Kastalio: „Wir haben uns für 2022 ambitionierte Ziele gesetzt. Denn die Schnelllebigkeit des Marktes erfordert Mut zur Veränderung. Mut, den wir zuletzt mit der Restrukturierung des Eyewear-Geschäfts gezeigt haben und den wir nun mit der Vision ’22 erneut unter Beweis stellen.“

Differenzierung zwischen Marke und Unternehmen

Um zukünftig noch klarer zwischen der Produktmarke Rodenstock und dem Unternehmen Rodenstock zu unterscheiden, wird der Konzern von nun an unter der Firmierung Rodenstock Group auftreten. Durch die Differenzierung soll ein noch stärkeres Bewusstsein für Tochterunternehmen wie optoVision und Marken in verschiedenen Preis- und Marktsegmenten geschaffen werden. (jd)

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Category: Branche + Ideen

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